Rainbow-Waterfall

Sind Mineralien im Trinkwasser wichtig?

" Auszug aus dem Buch, in Bezug auf Nährstoffe ist das "Burgersteins Handbuch Nährstoffe, HAUG - Verlag.

Mineralstoffe sind für unseren menschlichen Säugetier-Organismus lebenswichtig und nicht weniger bedeutend wie die Vitamine.

Doch leider weiß man wirklich wenig darüber, z. B. in welcher Menge, insbesondere aber in welcher Form sie unserem Körper zugeführt werden sollten.

Erst in den letzten 20 Jahren (Stand der Forschung) wurde festgestellt, daß für das richtige Funktionieren unserer Organe mindestens 20 (uns bekannte) Mineralien notwendig sind. Unterteilt wird nach Mengen

1. Makromineralien (Kalzium, Magnesium, Phosphor, Natrium, Kalium, Schwefel, Chlor)

2. Spurenelemente (Eisen, Zink, Kupfer, Jod , Mangan, Chrom, Selen, Kobald, Molybdän, Fluor).

Deweiteren weist unser Organismus noch weitere Mineralien auf, allerdings zählt man diese Stoffe zu den Giften, teil sind sie sogar hochgiftig: Arsen, Blei, Aluminium, Cadmium, Bor und Quecksilber. Es muß aber darauf hingewiesen werden, daß auch größere Mengen der Makromineralien und Spurenelemente im Körper vielfältig negativ wirken (Ablagerungen!), insbesondere wenn sie mittels Wassers in an-organischer Form zugeführt werden.

Die Funktion der Mineralien: sie dienen als "Baumaterial" für Zellen, sind praktisch in jedem Gewebe vorhanden, geben Knochen und Zähnen Festigkeit, sind Bestandteile der Intra- und Extrazellularräume, wirken elektrolytisch und regulieren über den Wasserhaushalt den Säuregehalt.

Wie viele Mineralstoffe unser Organismus benötigt, hängt von vielen Komponenten ab, daher ist es schwierig exakte Regeln aufzustellen. Absolut entscheidend ist die richtige Zusammensetzung der Nahrung, die anteilig unbedingt Gemüse, Salat und Obst enthalten muß. Damit ist zugleich die Frage beantwortet, in welcher Form man Mineralstoffe am besten konsumiert.

Höhst interessant die Arbeit des Naturarztes Dr. Schmid, Ohlstadt, hier auszugsweise:

"Pro Tag werden in unseren Nieren etwa 180 l Flüssigkeit ausgeschieden, filtriert und auf ca. 2 l wieder resorbiert. Bei diesem Vorgang werden lebenswichtige Stoffe wie Eiweiße und verschiedene Mineralien rückresorbiert, andere Stoffe dagegen ausgeschieden. Diese ausgeschiedenen Stoffe nennt man harnpflichtige Substanzen. Diese bestehen aus verschiedenen Salzen, Harnsäure und anderen Säuren, Schwermetallen und Abbauprodukten des Stoffwechsels. Wenn unsere Nieren diese Reinigungsarbeit nicht mehr bewältigen können, kommt es allmählich zu einer schleichenden Vergiftung des Körpers mit Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Lustlosigkeit, Konzentrationsstörungen, hohem Blutdruck und dergleichen.

Schreitet dieser Prozeß fort, kommt es zur Vergiftung des gesamten Körpers, der sogenannten Urämie. Wenn hier nicht sofort eine künstliche Klärung bzw. eine Reinigung des Blutes über die Dialyse erfolgt oder eine Nierentransplantation, so erfolgt der Tod des betreffenden Menschen. Es ist aber gerade die Belastung der Nahrung mit Schwermetallen oder die extra Zufuhr von Salzen über Nahrung und Getränke, welche die Niere belastet und im Laufe der Zeit die feinen Nierenkanälchen sozusagen verstopft. Folglich sinkt die Ausscheidungsrate des Organs und der Organismus wird übermineralisiert.

Folge der Übermineralisierung ist jedoch ein Anstieg des pH-Wertes im Blut und ein Abfall des rHoWertes, also eine Verringerung des Widerstandswertes. Dies ist ein Milieu im Organismus, welches gefährliche Gefäßerkrankungen (Arteriosklerose mit Verkalkung) und auch Krebs erzeugen kann bzw. bei diesen Erkrankungen gefunden wird.

Gerade die Überladung des Organismus mit anorganischen Mineralsalzen ist einer der Hauptfaktoren für den Alterungsprozess. Es ist immer wieder erstaunlich, daß sogar in Medizinerkreisen Mineral gleich Mineral ist, obwohl es hier aus biologischer Sicht äußerst gravierende Unterschiede gibt.

Anorganische Mineralsalze sind für unseren Organismus praktisch nicht verwertbar, sie sind sogar eine Belastung. Sie lagern sich nämlich z.B. an Cholesterinkristalle an und bilden dann in den Gefäßen fleckweise Verhärtungen und Verengungen, genannt arteriosklerotische Plaques. Wie bereits erwähnt, führen sie auch im Laufe der Zeit zu Funktionseinschränkungen der Nieren. Sie kennen diesen Effekt ja von Wasserleitungen, die verkalken, wenn zuviel Calzium im Wasser enthalten ist.

Für unseren Organismus sind nur solche Mineralien verwertbar, die an organische Stoffe wie z.B. Aminosäuren gebunden sind. Die pharmazeutische Industrie hat diese Probleme seit längerer Zeit berücksichtigt und bindet die Mineralien an organische Stoffe wie Citrat, Gluconat, Orotat usw. Dadurch kann die sogenannte Bioverfügbarkeit der Mineralien wesentlich gesteigert werden. Bioverfügbarkeit besagt, daß ein zugeführter Stoff auch ins Gewebe eingebaut wird bzw. im Organismus nachgewiesen werden kann.

Daß unser Trinkwasser wenig Mineralien, also wenig Salze enthalten soll, das löst bei manchen Menschen und auch Medizinern Ängste aus. Die Mineralien im Wasser liegen fast ausschließlich in anorganischer Form vor und sind somit für den Mineralhaushalt des Körpers kaum zu gebrauchen.

Unser Körper kann Mineralien hauptsächlich in organisch gebundener Form aufnehmen! In dieser Form sind sie in jeder Pflanze, in Obst, Gemüse, Milchprodukten und auch in tierischen Produkten enthalten. Was jedoch aus technischen, genußartigen und Gründen der Haltbarkeit den Nahrungsmitteln an Salzen zugesetzt wird, ist anorganischer Natur und somit wieder belastend, wenn eine bestimmte Menge überschritten wird.

Am besten wird unser Mineralbedarf über möglichst unbehandelte, nicht erhitzte Gemüse, Salate und Obst gedeckt.

Unser Trinkwasser ist in erster Linie ein Lösungs- und Reinigungsmittel. Gutes Trinkwasser sollte einen pH-Wert von 6,7-6,9 haben und einen rHo Wert von mindestens 6000 Ohm. Letzterer Wert, genannt Widerstandswert, liegt bei herkömmlichen Leitungs- oder Trinkwasser meist zwischen 1.500 und 2.500 Ohm und ist somit viel zu niedrig bzw. der Gehalt an Mineralien bzw. stromleitenden Elektrolyten ist zu hoch.

Je höher der Ohm-Wert, um so besser ist der Reinigungswert des Wassers. Je niedriger der Ohm-Wert, um so weniger Reinigungs -Effekt hat das Wasser auf unseren Organismus. Interessant ist z.B., daß bei Bluteindickungen mit der Folge von Thrombosen und auch bei Herzinfarkten, Schlaganfall, dem sogenannten Aids und Krebs der Widerstandswert im Blut stark abfällt, weil zu viele Mineralien im Blut sind.

Bei der Häufigkeit dieser Erkrankungen in den zivilisierten Ländern ist die Verwendung von mineralarmen, hochohmigem Wasser geradezu eine Notwendigkeit.

Nur mineralarmes Wasser ist in der Lage, den Körper von überschüssigen, abgelagerten Mineralien zu befreien und ihm im wahrsten Sinne des Wortes wieder Luft zu verschaffen. Wer Angst um seine Mineralien hat und eine Knochenentkalkung befüchtet, weil mineralarmes Wasser den Kalk aus seinem Körper ziehen könnte, kann dies getrost beiseite lassen. Organisch gebundene Mineralien können durch mineralarmes Wasser keinesfalls aus dem Körper gelöst werden. Was aus dem Körper gelöst werden kann, das sind anorganische Mineralien, die sozusagen als Müll überall im Körper angelagert sind.

Diese Notmüllkippen des Körpers zu beseitigen ist ein Beitrag zu einer verbesserten Leistungsfähigkeit des Organismus und daher zu einer besseren Gesundheit."

Wasser erhält seinen guten Geschmack und seine durststillenden Eigenschaften aufgrund von Reinheit und gelöstem Sauerstoff ( nicht zu verwechseln mit Kohlensäure). Eine Bergquelle deren Wasser aus frisch geschmolzenem Schnee (nahezu mineralfrei) entstanden ist und die durch ihren lebhaften Weg über Steine und Kiesel mit Sauerstoff durchmischt wurde, wird nicht umsonst zum Inbegriff für Trinkwasser, denn es ist

a) völlig rein, enthält nahezu keine Mineralstoffe und ist
b) biologisch aktiviert.

Ein anderes Beispiel: befreit man Leitungswasser mittels OSMOSE- oder Destiller-Verfahren von allen gelösten Stoffen, also auch von den anorganischen Salzen, so ist dieses Wasser als rein zu bezeichnen. Soll es allerdings pur getrunken werden, dann empfiehlt sich die biologische Aufwertung.

Fazit: Wasser hat definitiv nicht die Aufgabe, den Organismus des Menschen mit Mineralstoffen zu versorgen. Die weltweiten Nachweise unabhängiger Wissenschaftler sind eindeutig und schlüssig. Zu eindeutig sind all die Erfahrungswerte. Weltweit!
 

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